Marlene Wagenhofer

Ausstellungen

  • 14. – 23.3.2019: Nextcomic Linz
  • seit 15. 3. 2018: Wissensschneiderei Linz
  • 22. 1. 2018 – 11. 5. 2018: Tips Galerie Linz Urfahr
  • 5. 4. – 30. 6. 2017: „Im Flow der Farben“ im ASKÖ Bewegungscenter Linz Urfahr
  • 8. 11. 2016 – 31. 1. 2017: „HABAUSSTELLUNG“ in der Ordination Dr. Doris John in Linz (Acrylmalereien und Tuschezeichnungen von 2014-2016)
  • 6. 5. – 30. 6. 2015: „Ich fühl‘ mich bunt“ in der Galerie Exit Linz (Gemälde)
  • 27. 3. bis 8. 5. 2015: Gemeinschaftsausstellung „©meins“ im OÖ Kulturquartier Linz (Fotografien „Waldgeister“)
  • 03/2015: Ausstellungsbereich der Pro Mente Geschäftsstelle Wels (einzelne Fotografie: Aufnahme der Stadt Linz)

Über mich und meine Kunst

Kreativität ist für mich eine Notwendigkeit, die Kunst meine persönliche Ausdrucksweise, das Ventil für meine Gefühls- und Gedankenwelt.

Ich habe nicht den einen Stil (ob er mich je finden wird, wer weiß?), ich liebe das Experimentieren mit unterschiedlichsten Medien und Techniken.

Malerisch war ich anfangs inspiriert von Dalí, zeichnerisch von düsteren Computerspielen à la Silent Hill. Fotografisch hat mich schon immer Wabi-sabi fasziniert, die Schönheit des Vergänglichen.

Dann studierte ich Industrial Design an der Linzer Universität für Gestaltung, was mir das Handwerkszeug vermittelte für einen lockereren Zugang zur Kunst.

Mein Stil wandelte sich von den konstruierten surrealistischen Bildern hin zu intuitiver Malerei. Dank dem nun gefestigten und jederzeit abrufbaren Wissen über Zeichentechniken, Farblehre, Perspektive usw. konnte ich mich nun voll auf’s Experimentieren und auf meine Gefühle einlassen.

Mein Zugang zur Kunst

Ich wende verschiedene Techniken an, um mich kreativ auszutoben. Diese können sowohl analog mit Papier und Farben, als auch digital entstehen oder auch eine Mischung daraus sein.

Analog arbeite ich zur Zeit am liebsten mit Acrylfarben, Aquarellfarben und Tusche auf Leinwand oder Papier. Digital verwende ich die Adobe-Programme Photoshop und Illustrator.

Ein wichtiger Teil meiner künstlerischen Arbeit ist das Experimentieren, das Nicht-Festgefroren-Sein und das Nicht-Angewiesen-Sein auf ein Material. Nichts darf verboten sein, ausprobieren geht immer, sonst wird der eigene Anspruch, der Perfektionismus zu erhaben und blockiert jegliche Kreativität.

Jedes Bild ist für mich Persönlichkeitsentwicklung, jede Schicht Farbe eine Mutprobe, jeder Strich Veränderung.

Klingt anstrengend, ist es auch. Essenziell für das Gelingen ist daher ein spielerischer Zugang und das Wissen, immer wieder neu anfangen zu können – eine tolle Analogie für’s restliche Leben. 😉

Zu meinen Experimenten kann eine in Farbe getauchte Orange gehören, die übers Blatt rollt, oder der Finger, der mit dem ersten Auftupfen auf der Leinwand ein Wesen ins Leben ruft. Diese Wesen – nicht human, aber menschlich anmutend – finden sich in vielen meiner Gemälde wieder. Sie sind Zeichen des individuellen Drangs nach Freiheit. Sie lieben es zu fliegen, ihre eigene Freude zu spüren und zu teilen. Sie dürfen Gefühle zeigen, sie brechen frei von Erwartungen.

Wenn Menschen ihre tatsächlichen Emotionen nicht mehr verbergen und unterdrücken, sondern wirklich fühlen, entsteht eine große Kraft. Diese Kraft irgendwo hinzuleiten, zu verarbeiten, etwas daraus zu machen, ist die Aufgabe eines jeden einzelnen. Lasst eurer Kreativität freien Lauf!

    Lebenslauf

    • 1986 in Innsbruck geboren
    • Volksschule Angergasse Innsbruck
    • Akademisches Gymnasium Innsbruck
    • Studium an der Kunstuniversität Linz (Industrial Design), Abschluss BSc und Dipl.-Ing.
    • Praktika in Designbüros und Werbeagenturen
    • Artdirectorin im Tourismusbereich
    • Ausbildung zur PR- und Werbetexterin
    • Seit 11/2015 freiberufliche Designerin und Fotografin bei meiner Werbeagentur nobelbunt